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04.07.2017 - Fahndung nach verlorenen Reisedokumenten
Die aktuelle Entwicklung im Bereich grenzüberschreitende Kriminalität und Terrorismus hat auch in der polizeilichen Zusammenarbeit zu neuen Herausforderungen geführt. In diesem Zusammenhang wird international - insbesondere unter Einschaltung von INTERPOL - die Kontrolle von Reisedokumenten zunehmend verstärkt.


Daher kommt es zu verstärkten Kontrollen von Reisedokumenten, in die auch Private eingebunden sind. Es wird daher immer wahrscheinlicher, dass Reisenden, die mit gefahndeten Dokumenten reisen, der Check-in auf Flughäfen, beim Boarding von Schiffen oder in Hotels verweigert wird! Der weitere Ausbau dieser Programme wird dazu führen, dass auch bei anderen Dienstleistungen - möglicherweise bei der Erledigung von Bankgeschäften - zusätzliche Kontrollen greifen werden. Laufende Projekte zum Ausbau von "Smart Cities" werden ebenfalls eine Erhöhung der Kontrolldichte bringen.


Qualitätsprobleme bei der Fahndungsspeicherung oder die Unterlassung der Meldung der Wiederauffindung des Reisedokumentes durch den/die Bürger können dazu führen, dass österreichischen Reisenden im Ausland Dienstleistungen verweigert werden oder, dass es sogar zu polizeilichem Einschreiten mit allen damit verbundenen Folgen kommen kann. Daher ersucht das Referat III/3/a die Passwerber in dieser Hinsicht zu sensibilisieren.


Gestohlene und verlorene Reisedokumente werden weltweit zur Fahndung ausgeschrieben. Die Wiederauffindung des Dokuments ist jedenfalls der Passbehörde zu melden. Die Passbehörde widerruft auf Grund der Meldung die Fahndung. Ein Widerruf dauert aber bis zu 24 Stunden. Einige Länder akzeptieren für die Einreise keine widerrufenen Dokumente. Die Einreise ist daher nicht möglich.
 
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2017-08-20 - © by web2future.at - Letzte Änderung 02.08.2017